Samstag, 24. September 2016

GLÜCKlich durch den Herbst!


Ich werde mit dieser Behauptung sicher nicht allzu viel Beifall ernten, aber das in den letzten Tagen aufgezogene graue Wetter lässt eine gewisse Behaglichkeit in mir aufsteigen. Ich spüre, dass er endlich angekommen ist, mein alter Freund der sich meist in den schillernsten Farben zeigt. Keiner versteht es besser als er sich sowohl warm und sanft, als auch von seiner kalten Schulter zu zeigen. Und wenn er das tut, hilft nichts besser, als eine heiße Tasse Tee um sich wieder mit ihm zu versöhnen. Er ist wild und ungestüm, trägt ein Parfum aus Kastanien und Ahornblättern und keiner sieht so gut aus wie er. Schön, dass du endlich wieder da bist Herbst. Wir waren schon lange genug getrennt. Ich habe schon händeringend auf dich gewartet. Auf all die gemütlichen Teestunden, die ausgiebigen Spaziergänge und darauf, mich mit einem guten Buch im Bett zu verkriechen, während du mit deinen nassen Regenfingern an mein Fenster klopft und mich später mit dieser sanft-monotonen Melodie in den Schlaf singst. Der ein oder andere wird meine Euphorie absolut nachvollziehen können. Und für all diejenigen, die sich erst noch in den Herbst verlieben müssen: Probiert doch mal Folgendes:


Kauf dir eine Einwegkamera 


Wie Jack aus den Blueberry Stories, solltest du dir für den Herbst (und eigentlich für jede Jahreszeit) eine Einwegkamera zulegen, die nur einem Ziel dient: GLÜCKliche Momente einfangen! Zücke sie also nur, wenn du einen Moment auf gar keinen Fall vergessen möchtest und du weißt, dass er dir später immer wieder ein kleines Lächeln in dein Gesicht zaubern wird. Deine GLÜCKSmomente kannst du dann in ein für dich passendes Album kleben und die Seiten zusätzlich liebevoll gestalten. So eine Einwegkamera ist etwas ganz anderes, als das wohl bekannte, schnelle Handy-Geknipse. Denn du wirst dir beim Bilder machen ganz genau und vor allem bewusst überlegen, welche Augenblicke du nun für die Ewigkeit einfängst und welche nicht.


Mache dir einen Strauß aus bunten Blättern


Es ist nicht nur ganz zauberhaft zwischen den duftenden, bunten Herbstblättern zu flanieren - du kannst dir auch ein bisschen HerbstGLÜCK mit nach Hause nehmen! Ich habe das schon oft bei meinen Spaziergängen gemacht und mich immer sehr an allerhand bunten Sträußen im GLÜCKSnest erfreut. Die Blätter dafür einfach an ihren Stielen mit einem dünnen Gummi zusammenhalten und in eine kleine Vase (ohne Wasser) stellen.

Kuschel dich ein


Hast du schon eine Kuscheldecke? Also eine Decke mit der du lauschige Stunden vor dem Kamin verbinden würdest oder einfach nur große Behaglichkeit? Ich habe mir schon vor vielen Jahren so eine Decke zugelegt und freue mich immer wieder, sie an verregneten oder nebligen Tagen herauszuholen, um mich bis zur Nasenspitze in ihr einzumummeln und mich mit einem guten Buch darin zu verstecken.


Eine Tasse Tee macht alles besser


Nicht umsonst gibt es das Sprichwort "A cup of tea solves everything!" und das sehe ich ganz genau so! Am allerbesten natürlich mit dem persönlichen Lieblingstee - was bei mir der Sweet Chilli Yogi Tee wäre, den ich immer dann hervor hole, wenn mir mal wieder nach einem Getränk für die Seele ist. Zusammen mit der ganz persönlichen Lieblingstasse ist das dann ein unschlagbares GLÜCKS-Duett, das eigentlich jeder in seinem Küchenschrank haben sollte, um sich auch an kalten Tagen das Herz zu wärmen!


Das Buch, das dich in deine Kindheit entführt


Kannst du dich noch erinnern? Als du noch Klein warst war alles magisch! Und eigentlich ist es das immer noch, wenn wir unsere Sinne für das wunderbar Sonderbare in all der typischen Schnelllebigkeit des 21. Jahrhunderts nicht so sehr abgestumpft hätten. Holen wir es uns wieder zurück dieses Gefühl und tauchen wir ein in jene Welten, in denen wir unsere Helden begleiten, um mit ihnen mannigfache Abenteuer in Angriff zu nehmen. Ob du nun mit Harry Potter auf einem Besen reitest oder ob du mit Peter Rabbit Möhrchen klauen gehst, sei dabei ganz dir überlassen.


Musik belebt das Herz


Im Herbst läuft Jazz bei mir praktisch in Dauerschleife - jeder hat natürlich seinen ganz eigenen Geschmack, aber bei düstergrauem Wetter macht es sich im GLÜCKSnest einfach am besten, die oben genannten GLÜCKSkomponenten mit fröhlichen Jazzklängen abzuschmecken, als wäre ich dabei einen besonders saftigen GLÜCKSkuchen mit einer melodischen Kirsche on-top abzuschmecken! Was auch immer es ist, was eure Füße zum Wippen bringt, holt euch davon ganz viel in euer Leben, denn so kommt ihr alle garantiert mit einem Lächeln durch den Herbst!



Sonntag, 28. August 2016

Der GLÜCKSsessel N°1 - PREMIERE mit Autor Christopher Klein



Das GLÜCK scheint oft gar nicht so einfach zu fassen und entgleitet uns wie ein Schmetterling, der sich kurzzeitig auf unserer Hand niedergelassen hat. Und auch wenn wir fleißig damit zubringen uns sämtliche Netze und Kescher zuzulegen, die sich eigentlich darauf verstehen sollten jenen Schmetterling wieder einzufangen, so braucht es doch manchmal einen Experten, um schneller und vor allem langfristig einen Erfolg zu erzielen.

Aus diesem Grund habe ich den GLÜCKSsessel ins Leben gerufen, auf dem GLÜCKSexperten aus der ganzen Welt ihren Platz finden sollen.

Der schöne, antike Sessel hat eine lange Reise hinter sich: Er hatte sein Zuhause erst lange Zeit in Hamburg, einen kleinen Zwischenstopp in Roth - bis er schließlich im GLÜCKSnest in Ansbach gelandet ist. Ihn nur dazu zu nutzen, um mit einer Tasse Tee und einem herrlichen Jane Austen Roman auf ihm zu versinken wäre langweilig. Ja, der Sessel hatte größere Pläne. Deshalb erfüllt er heute neben dem gemütlichen auch einen inspirierenden Zweck und lässt so manchen GLÜCKSexperten auf sich Platz nehmen.

Das Konzept ist einfach: Eine Hand voll gleichbleibender Fragen, deren Antworten jedoch alle anders ausfallen sollten - ganz abhängig davon, wer sie beantwortet. Und daraus können wir dann wiederum unsere ganz eigenen, GLÜCKlichen Erkenntnisse ziehen.

Den Anfang macht GLÜCKSautor Christopher Klein, der unter anderem Co-Autor des Buches "Der Glückseffekt" ist.

Zur Feier des Tages, könnt ihr sogar zwei Exemplare davon über meine Facebook Fanpage gewinnen.

Jetzt wünsche ich euch jedoch erst einmal ganz viel Vergnügen mit der ersten Folge des GLÜCKSsessels. Wenn euch die Idee gefällt,  teilt den Beitrag gerne fleißig mit euren Freunden - schließlich kann man von GLÜCK nie genug haben - oder?






Sonntag, 21. August 2016

Einfach nur LIEBE | GLÜCKSkind Vol. 2 Hörbuch komplett


Endlich gibt es wieder ein wenig GLÜCK für die Ohren, denn die neusten sechs Folgen des GLÜCKSkinds warten darauf von euch an einem gemütlichen Nachmittag oder Abend verschlungen zu werden. Also füttert eure Lautsprecher mit diesem schmackhaften GLÜCKSbonbon und damit eure Seelen mit einem Lächeln. Naschkram und eine Tasse Kaffee, oder was auch immer euch sonst GLÜCKlich macht, dürfen dabei natürlich auf gar keinen Fall fehlen.

Zusammen mit dem GLÜCKSkind geht ihr der Frage auf den Grund, was Liebe überhaupt bedeutet. Setzt euch mit dem UnGLÜCK außeinander, feiert die wichtigste Person in unserem Leben, nämlich Mutti, erörtert das Mysterium der Zeit und lernt mit all dem negativen Nachrichtenschwall der Welt souverän umzugehen. Denn, wie heißt es doch so schön: GLÜCK ist, was du daraus machst und diese Hörbuch ist gewiss ein kleiner Anfang auf dem Weg zu uneingeschränkter Lebenslust und Freude!






Dienstag, 26. Juli 2016

Die Welt dreht durch?! GLÜCKS SOS!


Ich habe nachgedacht. Viel nachgedacht. Wenn ich es recht bedenke, habe ich so viel nachgedacht, dass ich das Denken mal für mindestens eine Woche sein lassen könnte. Das mache ich natürlich nicht, aber ich wollte es zumindest mal angemerkt haben.

Also: Zur Zeit ist es ja so, dass man wahrscheinlich weniger Angst davor hat mit einem Hai zu kuscheln, als vor die eigene Wohnungstür zu treten. Spätestens nach dem sich keine 300 Meter neben dem GLÜCKSnest in Ansbach eine menschliche Bombe in die Luft jagte, musste ich schon ganz kräftig schlucken, um weiterhin meine Flagge mit der Aufschrift "GLÜCK für alle!" durch die Luft zu schwenken. Tatsächlich, hängt sie gerade auf Halbmast.

Da frage ich mich selbst als GLÜCKSkind, wie ich mein sonst so standhaftes Lächeln aufrecht erhalten soll. Deshalb das viele Nachdenken. Ausnahmsweise hat es mal was gebracht. Denn ich bin mir sicher, dass es vielen da draußen so geht. Schließlich werden wir zur Zeit praktisch tagtäglich von irgendwelchen Hiobsbotschaften und Grausamkeiten in der Welt überflutet. Klar, wer klickt schon "Heute ist überhaupt nichts passiert, es war ein ganz und gar langweiliger Tag?" Vielleicht kann ich froh sein, wenn sich überhaupt einer begnügt, sich sein kleines GLÜCKS SOS abzuholen.

Ich war zum Tathergang nicht im GLÜCKSnest, wäre es zwar gewesen aber von solchen "Wenn" und "Aber" möchte ich mal ganz schnell Abstand nehmen. Ich bin einfach nur dankbar, dass ich wohlauf bin und es bei dem Anschlag auch "nur" Verletzte gab - wenn man den Täter mal außenvorlässt, aber der wollte es ja nicht anders.

Als ich dann im Zug zurück ins GLÜCKSnest saß, hat mich ein junges Mädchen angesprochen, die erst seit zwei Wochen wieder in Deutschland ist und sich davor sozial in der Welt engagierte. Sie fragte mich, wie man denn am besten mit so einer Situation umzugehen hat, wie der beste Blick darauf ist, was man denken, was man fühlen soll?!

Puhh, GLÜCKSpilze, da ist mir zum ersten Mal seit langem nicht sofort eine Antwort eingefallen. Ich habe ihr erstmal kommentarlos einen meiner Liebesbriefe in die Hand gedrückt. Ist ja auch ein bisschen befremdlich, oder? Da ist man Monate von Zuhause weg, am Ende der Welt, und keine zwei Wochen wieder auf deutschem Boden und es passieren genau in diesem Zeitraum mehrere furchtbare Dinge, die die Zuschauerzahlen der Nachrichtensender gesprengt haben müssen.

Und alle saugen sie die Negativität der Welt auf und nähren damit das Konstrukt der Angst, das mittlerweile auch in verschlafenen Städtchen wie Ansbach angekommen ist. Ich fühle mich als hätte ich zwei Wochen nur Fast Food in mich reingestopft. Jetzt ist mir schlecht. Ganz ehrlich? Das muss aufhören! Heute steigen wir wieder auf gesunde Ernährung um: Vorpseiße? GLÜCK! Hauptgang? GLÜCK! Und zum Nachtisch nochmal GLÜCK mit ausgewählten GLÜCKSsträußeln on Top!

Dein GLÜCKSrezept:

1. Man nehme eine Hand voll weiser Worte, die in diesen wunderbaren Artikel verpackt worden sind: Der Autor beschäftigt sich mit der Frage, wie man in einer scheinbar negativen Welt trotzdem noch einen GLÜCKlichen Kopf bewahren kann.

2. Dazu servierst du eine kleine Lehrstunde beim GLÜCKSkind selbst, denn in meinem Video "8 Tipps um negative Gedanken loszuwerden" stelle ich dir ein paar wunderbare Methoden vor, wie du deinen Aufmerksamkeitsfokus wieder in die richtige Richtung lenken kannst!

3. Und als krönende Nachspeise gibt es noch ein kleines Video von mir, dass dich daran erinnern soll, wie schön das Leben ist. Als mir mein Kopf vor lauter Nachdenken fast geplatzt ist, habe ich mich einfach an mein Piano gesetzt und ein bisschen improvisiert und vielleicht können auch dich diese Klänge ein bisschen wegtragen, weg von all dem Negativen und hinein in die Arme von dem das sich, na? GLÜCK nennt!





Sonntag, 24. Juli 2016

Das Café am Rande der Welt von John Strelecky - oder auch das Buch, das dein Leben verändern kann! | Rezension


Zwei Stunden, die dein Leben verändern können. Anders kann ich es nicht sagen. Und ich glaube, ich habe das noch nie so gesagt. Klar, klingt erstmal ziemlich dramatisch. Und vielleicht ist es das auch. Das entspringt allerdings nicht nur meinem angeborenem Hang zu einer gewissen Theatralik - sofern das übertrieben ausladende Gestikulieren mit meinen Händen gerade überhaupt zwischen den gegenwärtigen Zeilen hervorkommt? Okay. Verstehe. Tippen und gleichzeitig wild gestikulieren funktioniert nicht so gut. Unglaubwürdig! Aber zwischen den Pausen, liebe GLÜCKSpilze, mache ich das ganz sicher. Da. Gerade nochmal. Jetzt bin ich aber wieder hier.

Also:  Das Café am Rande der Welt von John Strelecky ... ja, dieses Buch ist zweifelsohne nicht irgendeine Lektüre. Natürlich, das ist allein schon an der Tatsache abzulesen, dass es sich immer noch hartnäckig auf Platz 1 der Spiegelbestsellerliste hält und immerhin bereits in 26 Sprachen übersetzt wurde.

Versteht sich ja von selbst, dass ich da gleich mal zuschlagen musste, als es mich beim Buchladen meines Vertrauens aus dem Regal her anlächelte. Nicht, weil es vielversprechend im Bestsellerregal thronte (okay ... auch), sondern viel mehr, weil in seinem Titel ein "Café" enthalten ist und dann auch noch "am Rande der Welt" - da wollte ich natürlich gleich mal hin entschwinden, denn ich liebe Cafés und wenn es dann auch noch ganz weit weg ist ... umso besser! So eine Pause vom Alltag kam mir ganz gelegen. Also bin ich entschwunden. In das Buch, nicht in ein Café und das auch nicht in einem Café (ja, wäre schon sehr passend gewesen), sondern im Schwimmbad, wo ich das kleine Büchlein, mit seinen überschaubaren 127 Seiten, auch geradezu mütterlich vor jeglichem Kleinkindgeplansche beschützt habe. 

John Strelecky, der das Buch nach einem prägsamen Erlebnis im Alter von 33 Jahren geschrieben hat, entführte mich für etwa zwei Stunden weg aus der Realität und hinein in eine Welt, die unserer gar nicht mal so unähnlich sieht, uns allerdings mit Fragen konfrontiert, vor denen wir bis dato vielleicht eher davon gelaufen sind. Geradezu philosophisch erscheint es da, dass sie dem Protagonisten John, ein sonst gestresster Manager, der sich auf der Suche zu seinem Urlaubsziel im Nirgendwo verfährt und dann auf besagtes Café stößt, ausgerechnet am Rande der Welt begegnen. Als könnte man diese Fragen auch nur ganz, ganz, ganz weit hinten in unserer Seele entdecken, wenn wir uns nur die Zeit nehmen einmal ruhig zu werden, um aus unseren Gewohnheiten auszubrechen. 

Ganz unversehens sieht sich John den drei großen Fragen des Lebens gegenübergestellt: "Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?" Sowohl die Bedienung, Gäste und der Eigentümer des Cafés nehmen sich Zeit mit John darüber zu sprechen. Der nicht nur selbst neue Erkenntnisse in dieser Nacht gewinnt, sondern auch uns, also den Lesern, wird auf einfache, unterhaltsame und doch sehr tiefgründige Art und Weise der Spiegel vor das Gesicht gehalten. Das Café am Rande der Welt - ob nun in einem Café gelesen oder nicht - regt auf herrlich leichte Art und Weise zum Nachdenken an. Nicht nur zu irgendwas, sondern zu den ganz großen, essentiellen Fragen des Lebens, die - wenn einmal beantwortet - unsere Welt in ein völlig neues Licht tauchen könnten. 

Aber ich muss auch sagen, dass - wie mit vielen tiefgründigen Dingen - nicht jeder dieses Buch mit einem erleuchteten Lächeln lesen wird. Wer nicht bereit für derartige Tiefe ist, wird seine Message vielleicht als amerikanischen Pathos abtun. Man sollte schon wirklich offen sein und Johns kleines Buchjuwel, sogar wie eine Art Chance sehen das eigene Leben und das was man darin tut zu hinterfragen und vielleicht wirst du dann genau wie John "nie mehr zu einem Leben auf der anderen Seite des Tors zurückkehren" das uns durch das Lesen dieser Lektüre geöffnet wurde. Eine Extra Portion GLÜCK eben, die dein ganzes Leben wie Puderzucker überziehen könnte, wenn du es zulässt. Bon Appetit!




Sonntag, 17. Juli 2016

Du hast 24 Stunden


Du hast 24 Stunden - was wie der Titel des nächsten Beststeller Krimis klingt und fleißig die Spitze der Spiegel Bestseller Liste erklimmern könnte (na, habe ich jemanden inspiriert?) ist im Grunde etwas viel Wichtigeres. Keine Lektüre, in der du vor dem Zubettgehen mit flackernden Augenlidern versinkst, nein, keine Lektüre - vielmehr eine Lektion und ganz vielleicht sogar ein Liebesbeweis. 


Wie man von Lektüre auf Lektion und dann zu Liebesbeweis kommt? Sicher nicht nur, weil ich versucht habe eine besonders hübsche Alliteration zu basteln. Okay - ich gebe zu, darum habe ich mich auch bemüht. Allerdings steckt viel viel mehr dahinter. 


Warum also eine Lektion? Ist dir bewusst, dass jeder Mensch dieselbe Chance hat seine Zeit hier zu nutzen? Du bekommst 24 Stunden, nicht mehr und nicht weniger und das jeden Tag aufs Neue! Du bekommst 24 Stunden, deine Eltern bekommen 24 Stunden, deine Nachbarn bekommen 24 Stunden, dein Chef bekommt 24 Stunden und auch der Bauer im hintersten Pfefferland bekommt 24 Stunden. Der einzige Unterschied besteht darin, wie diese Menschen mit dieser Zeit umgehen, worauf sie ihren Fokus setzen ... und genau das ist auch der Grund dafür, dass sich 24 Stunden in so vielen mannigfachen Farben zeigen können ... 


Ich brauche euch hier sicher nicht herunterbeten, dass wir in einer überaus schnelllebigen Zeit leben - das habt ihr in so vielen anderen Artikeln schon zu Genüge gelesen. Und auch das ist wohl bekannt:  Wir alle lesen (oder schreiben) darüber, aber wer beginnt auch wirklich etwas an seinen täglichen Gewohnheiten zu ändern? Kaum einer. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen ist es verdammt schwer aus seinen Gewohnheiten und damit aus dem Bequemen auszubrechen und zum anderen muss den meisten Menschen erstmal etwas Einschneidendes passieren, damit sie endlich aufwachen. 


Warum warten, bis einen Depression und Krankheit in die Knie zwingen und damit nicht selten der Motor sind, der uns endlich an das Ufer unserer wahren Bestimmung segeln lässt, weil wir plötzlich erkennen, dass unsere 24 Stunden gar nicht so selbstverständlich sind, wie wir das bis jetzt angenommen haben? Sie sind nicht nur nicht selbstverständlich, sie sind ein Geschenk, ein Geschenk, das uns das Leben gemacht hat, um uns zu sagen, wie lieb es uns hat. Es ist eben ein Liebesbeweis des Lebens, für das wir ab der Sekunde dankbar sein sollten, wenn wir am Morgen die Augen öffnen.


Warum wachen Menschen also jeden Morgen aufs Neue auf und opfern ihre 24 Stunden Dingen, die sie nicht GLÜCKlich machen? Oder zumindest einen Teil davon? Vielleicht arbeiten sie auch Tag für Tag in der Illusion, dass sie jetzt zwar etwas machen, was sie nicht so gerne tun, allerdings in der Aussicht darauf, dass das Geld, das sie mit dieser Arbeit verdienen, am Wochenende bei Cocktails und Co. Erleichterung bringen wird und damit auch lauter kleine und große GLÜCKSmomente. 


Also ich möchte nicht fünf Tage der Woche unGLÜCKlich sein und dann zwei Tage der Woche GLÜCKlich. Das wäre dann so, als würde ich fünf Tage der Woche nur am Geschenkpapier meines Geschenkes rütteln und am Wochenende dann auspacken und seinen Inhalt benutzen, bis ich es Sonntag Abend dann wieder sorgfältig verschließe, um die darauffolgende Woche wieder nur das Geschenkpapier zu streicheln. 


Natürlich sollte man jetzt nicht von heute auf morgen völlig gedankenlos seinen Job kündigen, aber doch kleine Schritte wagen. Fang mit einer Stunde nur für dich an. Fang damit an, eine Stunde lang jeden Tag das zu tun, was du liebst. Fang damit an, dich nicht nur berieseln zu lassen um einen schnellen und unkomplizierten Belohnungseffekt zu erzielen ... Ich glaube, ich muss jetzt nicht wirklich all die kunterbunten Social Media Kanäle, inklusive dieser neuen Pokemon Go Epidemie, aufzählen, um euch verständlich zu machen wovon ich rede. Ich weigere mich. Du musst selbst wissen, wo du dir tagtäglich GLÜCKS-Fastfood für die Seele holst - was deinen Moment vielleicht kurz unbeschwerter macht ... dir allerdings keinen besonderen Mehrwert für dein Leben gibt. 


Fang an dich mit dir selbst zu beschäftigen und herauszufinden was du liebst. Denn wenn du das getan hast, wirst du alles daran setzten es jeden Tag tun zu können. Ein Prozess, der bis zur vollkommenen Veränderung natürlich Jahre in Anspruch nehmen kann. Aber hey - dafür hast du jeden Tag aufs neue 24 Stunden geschenkt bekommen. Jetzt liegt es an dir sie weise zu nutzen.