Sonntag, 20. November 2016

Dein ultimativer GLÜCKS-Adventskalender selbstgemacht | Einfaches und schnelles DIY


Zugegeben - es gibt viele tolle Adventskalender! Und das ist auch gut so ... schließlich sollen sie unseren Liebsten die Vorweihnachtszeit versüßen und ihnen jeden Tag im Dezember ein beGLÜCKtes Lächeln auf die Lippen zaubern. Adventskalender schenken einem kurze Augenblicke des GLÜCKS, ein kleines Aufatmen, bevor man wieder in die Hektik des Alltags abtaucht.

Allerdings frage ich mich, ob der ein oder andere vielleicht nicht auch langsam ein bisschen die Nase voll hat von jenen 0815 Kalendern, die es in vielen Discountern zu erstehen gibt und aus denen man jeden Tag aufs Neue einen unförmigen Tropfen Schokolade ziehen darf ... nicht zu vergessen all die unliebsamen extra Kalorien, welche zur Weihnachtszeit ohnehin schon hartnäckig an den eigenen Hüften anbauen möchten.

Gut, Schokolade, ja ... ist lecker! Aber wenn wir ehrlich sind, ist die innerhalb von ein paar Sekunden zerkaut und gesellt sich zu all dem anderen Kram, der bereits fleißig in unserer Magengrube vor sich hin gärt. Bevor das eben umschriebene Bild zu eindrücklich wird: Sehnt ihr euch nicht auch nach ein bisschen mehr Herz? Nach ein bisschen mehr Originalität und hat nicht jeder von euch nicht auch einen ganz besonderen Menschen in seinem Leben, der es verdient hat jeden Tag mit Schmetterlingen im Bauch und Vorfreude von den Zehen bis in die Haarspitzen an seinen Kalender zu treten?!

Ob Mama, Geschwister beste Freundin oder der oder die Liebste - wer sich einmal die Mühe macht und sich etwas wirklich Feines überlegt, wird feststellen, dass Geben manchmal GLÜCKlicher macht als Nehmen! Deshalb schnappt euch schnell eure Bastelscheren und Co. und geht fleißig ans Werk mit diesem wundervollen DIY, das auch mein Herz mit ganz viel GLÜCK geküsst hat! 

Das brauchst du alles dafür:

  • Einen großen, leeren Bilderrahmen ohne Glas (schau mal auf dem Flohmarkt im Keller oder auf dem Dachboden)
  • Buntes DIN A4 Tonpapier
  • Fineliner
  • Bleistift
  • Schere
  • Kleber
  • Großes Lineal
  • Adventskalenderzahlen zum Ausdrucken z.B. über Minidrops
  • Paketschnur
  • Mini-Wäscheklammern
  • 24 Motivationssprüche, Zitate, Gutscheine - lass deine Fantasie spielen!

Als erstes zeichnest du mit Lineal und Bleistift 24 kleine Rechtecke der Größe 7cm x 10cm auf dein Tonpapier und schneidest diese dann aus. Die Adventskalender Zahlen, welche du zum Beispiel über Minidrops kostenlos ausdrucken kannst, schneidest du ebenfalls aus. Nach getaner Arbeit bringst du beide Elemente zusammen. 

Das heißt: Klebe die Zahlen auf die Vorderseite deiner zurechtgeschnittenen Tonpapierkärtchen. 
Jetzt darfst du kreativ werden! Denke dir 24 tolle, inspirierende und motivierende Sprüche aus, die du feinsäuberlich auf der Rückseite deines Adventskalenders notierst. Jeden Tag aufs Neue heißt das also eine Extra Portion GLÜCK für deinen Beschenkten! 

Gerne kannst du auch variieren! Es müssen ja nicht nur Sprüche sein. Auch eine schöne Idee sind zum Beispiel Gutscheine oder auch Fotos mit den tollsten Erinnerungen des Jahres! 

Spanne jetzt eine Paketschnur zwischen den beiden Seiten deines Bilderrahmens. Je nachdem wie groß dein Rahmen ist, sollten es etwa fünf Reihen sein, an denen du im Anschluss deine 24 Weihnachtskärtchen aufhängen kannst. 

Et Voilà - fertig! So einfach und schnell kann es gehen! Probier es auf jeden Fall mal aus und schenke deinen Liebsten damit jeden Tag aufs Neue ein GLÜCKliches Lächeln, statt ein paar überflüssiger Kalorien durch jene 0815 Adventskalender, welche in diesem Artikel bereits Erwähnung gefunden haben. Ich bin jedenfalls ganz entzückt und verliebt und der Kalender hat bereits einige Komplimente bekommen. Selbst auf den letzten Drücker könnt ihr damit noch etwas sehr persönliches und mit ganz viel Herz auf die Beine stellen. 








Sonntag, 13. November 2016

GLÜCK ist was für starke Nerven! Eine Theater Empfehlung, die garantiert GLÜCKlich macht!

Pressebild - Copyright: Fotolia 102416744 

Dass das GLÜCK etwas für starke Nerven ist, darüber kann jeder von uns ein Lied singen. Besonders, wenn es sich nicht so Recht blicken lassen will oder sich von seinem bösen Zwilling dem UnGLÜCK ablösen ließ. Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten, dass praktisch jeder von uns darüber nicht nur ein Lied singen könnte, sondern sämtliche, tragischen Erlebnisse Stoff für ein ganzes Theaterstück hergeben würden.

Gut, vielleicht ist das jetzt nicht so jedermanns Sache, gleich das gesamte Leben auf einer Bühne darzustellen, das Lampenfieber könnte zudem auch noch regelrecht schadenfroh dazwischen grätschen ... Achja und ein Drehbuch schreibt sich ja auch nicht gerade über Nacht.

Was für eine GLÜCKliche Fügung, dass euch diese Arbeit das kleine aber feine Kabarett Theater Distel in Berlin direkt am Bahnhof Friedrichstraße abgenommen hat! Denn dort durfte ich vor einigen Wochen (Jap - Wochen, die Bachelorarbeit lässt mich gerade leider nur mit großer Zeitverzögerung zu Wort kommen) drei fantastischen Schauspielern dabei zusehen, wie sie mit "GLÜCK ist was für starke Nerven" meine Lachmuskeln trainiert haben und es damit schafften, sich direkt in mein Herz zu spielen!

Denn Lachen ist nicht nur gesund, es macht auch noch wahnsinnig GLÜCKlich! Mich ganz besonders und alle anderen anwesenden offenbar auch, denn an diesem Abend blieb in der Tat kein Auge trocken. Selbst meine sonst eher stille Begleitung warf immer wieder, unkontrollierbaren GLÜCKS-Zuckungen gleich, den Kopf in den Nacken und mir auch noch mit aufgerissenem Mund und dröhnenden, ja fast animalisch anmaßenden Lachlauten, einen Blick zu, der nur bedeuten konnte: "Ich amüsiere mich gerade köstlich."

Verständlich, denn das habe ich auch getan - zumal mein Herz ja schon immer besonders hoch für das Theater hüpfte und ich bei einer Aufführung stets wie ein kleines Kind auf meinem Stuhl hin und her rutsche, weil ich am liebsten gleich mit auf die Bühne springen würde, um meine eigene, urkomische Geschichte (über das GLÜCK?!) zum Besten zu geben.

Apropos Geschichte ...  die Geschichte von "GLÜCK ist was für starke Nerven" kennen wir eigentlich alle so ein bisschen - weil wir uns mit Sicherheit in einigen Alltags Situationen und Gesprächen wieder erkennen, uns wahrscheinlich kurz ertappt fühlen und danach besonders laut losprusten, weil wir eventuell sogar hoffen, das ohrenbetäubende Gackern lenkt gekonnt von unserem gerade hochrot angelaufenen Tomatenkopf ab.

Und darum geht es: Die Sekretärin und zwei Patienten des Psychologen Dr. GLÜCKner, warten auf dessen Ankunft. Aus dem gemeinsamen Warten ergibt sich dann eine Art Therapiegruppe, die dem GLÜCK dicht auf der Spur ist.

Hoch charmant und brüllend komisch sind dabei die drei Hauptakteure Saskia Dreyer, Urban Luig und Rüdiger Rudolph, die der Bühne mit raffinierten Dialogen, beflügelnden Tanzeinlagen und Tiefsinnigkeit zwischen den Zeilen Leben einhauchen.

Die Produktion kann in Berlin in der Friedrichstraße 101 bewundert werden! Für alle, die gerade in Berlin und Umgebung sind eigentlich ein absolutes GLÜCKSmuss, um die eigenen GLÜCKSbatterien wieder aufzuladen!