Sonntag, 12. November 2017

Warum Du es trotzdem durchziehen solltest - Die Kunst Ja zu Dir selbst zu sagen



Kapitel 1: Zaubersprüche

Ich habe eine etwas merkwürdig erscheinende Angewohnheit: Ich bin im Vorfeld dankbar für Dinge, die ich noch gar nicht habe. So kam es, dass ich vor ungefähr einem halben Jahr folgende Worte auf einen Zettel schrieb: "Danke, Danke, Danke, dass ich genau den Job als GLÜCKSpilz Redakteurin bekommen habe. Danke, Danke, Danke!" Dabei spürte ich in diese Dankbarkeit hinein, als hätte ich das was ich schrieb wirklich bereits erlebt. Ich fühlte die Freude, die Klarheit, Erleichterung und natürlich auch die überschwängliche Euphorie, welche mir eine kleine GLÜCKSträne in die Augenwinkel zauberte.

Kaum hatte ich dies niedergeschrieben, hängte ich ihn zu den anderen Zetteln, direkt dorthin, wo ich mich zum Beispiel auch dafür bedankte, dass ich meine Bachelorarbeit mit einer 1 vor dem Komma zurück bekomme.

Was danach passierte, möchte ich als die Magie des Lebens bezeichnen, die uns immer umgibt, wenn wir voller Vertrauen mit dem Strom der Liebe schwimmen: Meine Bachelorarbeit bekam ich mit einer 1,0 zurück und innerhalb von 4 Monaten zeichnete sich mein Leben so ab, dass ich plötzlich feststellen durfte: Ohne es wirklich zu merken, hatte ich mir diese Stelle selbst erschaffen und war einfach so, ohne großartig darüber nachzudenken, in die Sache hinein gerutscht.

Dies ist meine Geschichte und ich hoffe, dass sie Dich dazu ermutigt Dir, Deinem Leben und Deinen Träumen zu vertrauen. Zu glauben, dass sie real sind, bevor Du den Beweis vor Dir siehst. Ich bin der beste Beweis dafür, dass es klappt. Denn es ist noch nie etwas nicht in Erfüllung gegangen, das auf meinen "magischen Zetteln" steht.


Kapitel 2: Die Wurzeln der Vergangenheit 


Es gibt da so eine Sache mit Wurzeln: Sie sind wahnsinnig stark, hartnäckig ... und sie halten uns am Boden. Ja es stimmt: Gerade in den jungen Jahren unseres Lebens werden wir zu dem geformt, wer wir sind und es werden uns von allerhand Seiten negative Glaubensansätze eingetrichtert, die wir, wenn wir nichts dagegen tun, mit in unserer Grab nehmen werden. 

Hier ein paar der üblichen Verdächtigen: 


  • Geld ist rar, Du musst hart dafür arbeiten - und glaub ja nicht, dass Du Geld mit etwas verdienen kannst was Dir Spaß macht. Dieses GLÜCK haben nur die allerwenigsten. Wir sind alle unzufrieden oder zumindest nicht 100% erfüllt in unseren Jobs, leb damit. That`s life. Da stecken alle drin. 
  • Jeder der richtig viel Geld hat ist ohnehin ein böser, skrupelloser Mensch und ist nur durch Betrug und vergleichbare Aktionen zu seinem Reichtum gekommen. Oder er hat geerbt. 
  • Sicherheit ist wichtiger als Freiheit - tue nie etwas, was Dir im ersten Moment Angst macht. Bleib lieber so wie Du bist und rede Dir weiterhin ein, dass Du damit glücklich wirst. 
  • Du bist nur etwas wert und goldrichtig, wenn andere das bestätigen. Strebe also stets nach der Anerkennung anderer Leute, damit sie Dir sagen können wie toll Du bist und Du das dann - eventuell - glauben darfst (aber bitte nicht nach außen zeigen, okay...) 
  • Lehne jedes Wort der Anerkennung  unbedingt mit Bescheidenheit ab. Denn es ist nicht üblich, sich selbst anzuerkennen oder zu loben - du könntest als "eingebildet" und "überheblich" rüber kommen. 
  • Schönheit misst sich daran, was die Gesellschaft darüber denkt und sagt.
  • Achte darauf was andere über Dich denken könnten und versuche so wenig Aufmerksamkeit wie nur möglich auf Dich zu ziehen. 
  • Deine Träume sind nichts, als unrealistische Vorstellungen in Deinem Kopf. Werd' erwachsen. Wach auf und mach das was alle anderen auch machen. 
  • Die Welt ist böse, es gibt so viel Übel da draußen. Sei bei jeder Kleinigkeit vorsichtig und tanz ja nicht aus dem Rahmen!

Na - erkennst Du das ein oder andere wieder? Ist gar nicht schlimm - schließlich leben wir in einer Gesellschaft in der es wahnsinnig schwer ist, in der Kindheit nicht mit dem ein oder anderen Glaubenssatz davon befleckt worden zu sein.

Kapitel 3: Die Entscheidung 


Es ist nicht Deine Schuld, dass Du so bist und denkst, wie Du es tust - Deine Schuld ist es nur, wenn es so bleibt. Deshalb solltest Du die bewusste Entscheidung treffen, alle Glaubenssätze die in Dir ein schlechtes Gefühl verursachen aufzulösen. 

Als ich noch zur Schule gegangen bin, verspürten die Kinder dort in der 5. und 6. Klasse - sagen wir: Nicht unbedingt den überschwänglichen Drang danach nett zu mir zu sein. Das mag viele Gründe gehabt haben: Zum einen war ich das einzige farbige Kind in der Klasse, schon damals tanzte ich mit meiner theatralischen, energiegeladenen Art aus der Reihe, und ich hatte auch keine reichen Eltern zuhause, mit denen ich meine Kameraden beeindrucken hätte können. Das war viel Potential für die anderen Kinder, um mich auf die Schwarze Liste zu setzten. 

Meine Mobbing-Erfahrung führte dazu, dass ich mich eigentlich immer mehr als eine Art Einzelgänger fühlte, egal ob ich von Leuten umgeben war oder nicht. Worte wie "Du wirst später mal eine Nutte, weil es zu Deiner Hautfarbe passt" und "Du bist so hässlich und behindert, dass jeder vor Dir Reißaus nimmt" brannten sich in meine kleine, unbefleckte Seele ein. Das war sicherlich nicht schön und es hat mich sehr lange verfolgt, sodass ich mich zugegebenermaßen immer noch am allerliebsten in die Ruhe und Schönheit meines GLÜCKSnestes zurückziehe, um dort kreativ zu sein.

Und trotzdem: Ich empfinde keinen Groll, kein jämmerliches "Ich bin so unfair behandelt worden" - weil ich verstanden habe, dass das was andere über mich sagen, nichts, aber auch rein Garnichts über mich aussagt, sondern über die Menschen, die es gesagt haben. Leute die Wert darauf legen andere nieder zu machen, fühlen sich in sich selbst ganz ganz klein und versuchen damit ihr niederes Selbstbewusstsein aufzubauen. Das ist ihre Baustelle. Nicht Deine. Und deshalb empfinde ich dafür nur Liebe und Mitgefühl. Es gibt nichts anderes, was Dir selbst und diesen Menschen besser helfen kann. 

Ich fühle mich nicht klein, ich fühle mich wunderbar und groß und stark und deshalb glaube ich auch mit so unerschütterlicher Selbstsicherheit daran, dass in jedem von euch dieses eine große, wundervolle Licht brennt, das nur darauf wartet zu flackern und zu funkeln und zu tanzen. Entscheide Dich hier und jetzt Deinen Blick vom außen wegzunehmen und in Dich zu gehen, Dich selbst kennenzulernen und in all Deinen Farben wahrzunehmen. 


Kapitel 4: Deine Bestimmung 


Ja, viele wissen nicht was ihr ganz großes Ding ist. Viele können nicht in die Welt schreien: "Ich bin XY und stolz darauf." Und ob Du es glaubst oder nicht - darauf kommt es gar nicht so sehr an. Es geht vielmehr darum, sich vom natürlichen Strudel des Lebens mitreisen zu lassen und in jedem sich entfaltenden Augenblick so viel GLÜCK wie möglich zu verspüren. Du jagst nie einer riesigen Sache hinterher, sondern einem Gefühl - und das ist die Wärme und Freude, die ich hier unter GLÜCK zusammenfasse.

Lebe voller Positivität und Freude und alles andere wird sich für Dich ergeben, sei GLÜCKlich und dadurch wird sich auch Dir diese eine "Bestimmung" auftun - auch wenn ich Dir sagen kann, dass es völlig okay ist sich keine Schranken aufzulegen und sich im Leben immer und immer wieder neu zu erfinden und auszuprobieren.  

Kapitel 5: Zieh es trotzdem durch 


Ich kann Dir mit fast 100% Wahrscheinlichkeit versprechen, dass sich zunächst erstmal etwas in Dir aufbäumen wird, was es Dir verdammt schwer machen wird Deine Negativität und all das was Dich vom Fliegen abhält abzuschütteln. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier - er hasst Veränderung. "Komfort und Sicherheit" sind die beiden Lieblingsbegriffe Deines Gehirns. Sei stark, bleib dran und selbst wenn Du alles hinschmeißen willst: Mach trotzdem weiter (okay, vielleicht nach einem heißen Bad, ein bisschen Schokolade und einer gesunden Mütze voll Schlaf). 

Kapitel 6: GLÜCK ist, was Du daraus machst! 


Auf meinem Weg bin auch ich immer wieder hingefallen und aufgestanden. Ein gutes Beispiel dafür ist Folgendes: 

Seit gestern ist meine offizielle Künstler Website (schau gerne mal hier) online gegangen. Ich hatte bereits im Juni damit angefangen daran zu arbeiten und ich wusste bereits von Anfang an: Herzstück sollte ein Imagefilm sein, der mein Lebensgefühl perfekt einfängt. Ich fühlte mich regelrecht gesegnet, als ich einen talentierten Videographer kennenlernte, der mir dabei helfen wollte. Der Imagefilm war also bereits im Juli abgedreht. Toll nicht? Nur hier kommt der Haken: Ich warte bis heute auf das Material. 

Was macht man also in einem solchen Moment - alles hinschmeißen? Nein! Man zieht es trotzdem durch. So überraschte ich an einem sonnigen Herbsttag meinen Freund Nic und klärte ihn darüber auf, dass wir heute meinen Imagefilm drehen würden. Jap. Nic hat keine Ahnung vom Filmen, wenn es hoch kommt, macht er vielleicht ab und an mal ein Selfie mit seinem Handy. Wir hatten kein Drehbuch, keine RED (das ist in Filmkreisen momentan das beste an Equipment, was es auf dem Markt gibt), kein gar nichts ... Unsere Voraussetzungen waren also für so eine große Aufgabe: Alles andere als professionell. 

Und trotzdem habe ich an jenem Herbstmorgen den Impuls gespürt es zu versuchen ... denn da war eine Stimme in mir die sagte: Mach es Naoma, du fühlst es doch schon, diesen Film ... und er fühlt sich gut an, Du wirst genau die richtigen Impulse bekommen, die du brauchst, um das zu bekommen, was Du willst.

Also drehten wir diesen Film und ich habe nur darauf geachtet, dass ich mich gut fühle, dass sich alles gut anfühlt ... und schon war da eine Idee ... die Idee, dass ich in einer Art Zauberwald aufwachen könnte, da mich meine alte, magische Taschenuhr (dessen Zifferblatt übrigens auf Punkt 12 Uhr nachts steht, das sieht man im Film gar nicht richtig...) an diesen Ort gebracht hat ... und so wandle ich dort, um meine große Liebe zu trefefn: Das Erzählen von Geschichten! 

Kapitel 7: Fang sofort an 


Jetzt geh da raus und erobere die Welt! Ich hoffe ich konnte Dir mit meiner Geschichte ein wenig Mut zusprechen. Hier nochmal die 6 Steps zusammen gefasst:
  1. Sei dankbar, auch für die Dinge die Du noch nicht sehen, fühlen, hören und riechen kannst - dann werden sie irgendwann wahr!
  2. Sieh Dir Dein Mindset an und entscheide Dich dafür alles, was Dir nicht dient loszulassen.
  3. Wende Dich von außen nach innen und lerne Dich selbst in all Deinen Farben kennen und lieben. 
  4. Hab keine Angst, wenn Du noch nicht genau weißt, was Dein großes Ding ist - es ist ohnehin am allerwichtigsten, dass Du dich GLÜCKlich fühlst ... alles andere wird sich mit der Zeit ergeben. Eines Tages lebst Du in die Antwort auf all Deine Fragen hinein. 
  5. Auch wenn sich alles in Dir aufbäumt - Veränderung ist schwierig, bleib trotzdem dran! Frei nach dem Motto "It's not over until I win!"
  6. Wenn auch im Außen Dinge nicht ganz so rundlaufen: Es gibt immer Mittel und Wege trotzdem ans Ziel zu kommen, sei erfinderisch, hab vertrauen und lass Dich von der Liebe tragen. 



PS: Und hier noch der Film von dem ich unter Punkt 6 gesprochen habe - ihr seid sicherlich neugierig:




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