Freitag, 8. Juli 2016

Ich bin dann mal blond ... oder so - das große GLÜCKSpilz Umstyling FMA



Man sagt, wenn eine Frau ihre Haare abschneidet, ist sie dabei ihr Leben zu verändern. Okay ... und was, wenn sie sich die Haare färbt? Ist sie dann dabei ... ähm ... die Weltherrschaft an sich zu reißen? Einen Kater zum Kraulen und einen entsprechend pompösen Sessel in dem ich mich in königlicher Pose niederlassen könnte hätte ich zumindest schon mal. Die Motivation auch. Fragt sich nur, wie schnell sich so eine GLÜCKSrevolution umsetzen lässt…

Wie bereits in meinem JULI VLOG angekündigt, versprach ich euch auf jene Reise mitzunehmen auf der ich mich zum ersten Mal seit 25 Jahren an eine neue Haarfarbe wage. Ich meine, das mag jetzt unspektakulär klingen, aber für mich ist das schon ein großer Schritt gewesen. Schließlich sind mir meine Haare – wenn sie mich auch manchmal mit ihrer Störrigkeit auf die Palme bringen – heilig. Und der falsche Friseur – oder eine falsche Entscheidung meinerseits – hätte durchaus die Befähigung mein Selbstbewusstsein für die nächsten Monate auf ein Minimum zu schmälern.

Auch wenn ich Umstylings echt liebe – bevorzugt an anderen… Ich denke da zum Beispiel an die einzig relevante Folge von Germany’s next Topmodel, die Folge in der die meiste dramatische Musik von der Prosieben Postproduktion zum Einsatz kommt, um die bitterlichen Tränen von Heidis „Mädchen“ gebührend zu untermalen.

Sorry, aber im GLÜCKSnest gibt es wenn dann natürlich nur GLÜCKStränen und in meiner Postproduktion kommt zuweilen auch nur Musik zum Einsatz, die zum Hüften schwingen animiert und nicht zu einem beschämten Kopfschütteln. Obwohl, ich garantiere für nichts, was das Kopfschütteln angeht...

Stellt euch also schonmal ein leckeres Kaltgetränk bereit oder gönnt euch einen Kaffee, denn jetzt heißt es Vorhang auf für mein ultimatives Umstyling FMA … Bumbadadumbumbum (das war der Trommelwirbel). 




Freitag, 1. Juli 2016

Von Autorenvertrag bis Typveränderung - der GLÜCKSpilz Juli Vlog



Ja, alle paar Schaltjahre kommt es schon mal vor und ich finde tatsächlich Zeit einen Vlog für euch zu drehen. Und wenn dieser liebe Bachelor endlich mal abgegeben ist, rüste ich vielleicht und ganz eventuell auf einmal im Jahr auf.

Auf diesen Vlog konnte ich beim besten Willen nicht verzichten. Denn es gibt einfach so viele Neuigkeiten, die ich euch einfach nicht mehr länger vorenthalten möchte und die das Volumen eines einfachen Blogartikels einfach überschreiten würden. Es sei denn ihr wollt hier eine kleine Novelle lesen...

Okay. Die Novelle gibt's dann ein anderes mal. Sorry. Hätte ich gewusst, dass meine Zeilen manchmal doch das ein oder andere Entzücken bei euch auslösen können, hätte ich natürlich gleich ganz motiviert zu meiner virtuellen Schreibfeder des GLÜCKS gegriffen und angefangen einen kleinen Charles Dickens aufzusetzten.

Gut Ding will eben Weile haben ... wenn mein Terminkalender gerade nicht so vollgestopft wäre, hätte ich mich schon längst an ein neues Werk gesetzt. Aber vielleicht ist ja mal wieder eine Kurzgeschichte drin. Wir werden sehen.

Für jetzt macht euch doch einfach einen leckeren Eistee mit Pfefferminzblättchen und Strohalm, mit dem ihr im Takt meiner Erzählung das kühle Getränk zwischen euren Mundhöhlen spielen lassen könnt. Aber Vorsicht - nicht dass ihr euch noch verschluckt. Mein "Spinngergen" ist gerade nämlich mal wieder besonders ausgeprägt und es kann durchaus sein, dass der ein oder andere Lacher aus eurer Kehle springen möchte. Ihr wurdet gewarnt!





Mittwoch, 15. Juni 2016

Let’s dance Baby! KAMEHAMEHA Festival 2016 in Offenburg – GLÜCKSpilz FMA Video


An diesem Wochenende wurde ich zu Alice – Alice im Wunderland. Okay, ich gebe zu ... Raupe Absolem, Hoppelhase und Co. habe ich wohl nicht gerade getroffen ... auch wenn es an dem Ort, an den ich gereist bin, durchaus absonderliche Gestalten zu beobachten gab. Denn ich war zum allerersten Mal in meinem Leben auf einem Festival – dem KAMEHAMEHA Festival 2016 in Offenburg.

Ja. Genau. Es mussten erst 25 Jahre meines Daseins vergehen, bis ich mich endlich dazu aufgerafft habe einen Fuß auf eine derartige Veranstaltung zu setzten. Irgendwas ist mit mir passiert. Vielleicht habe ich mich wirklich in Alice verwandelt, die völlig und ganz jene bösen Töne vergaß, die sie einmal diesbezüglich spuckte #eswurdeaberauchlangsammalzeit.

Festivals sind nämlich nie mein Ding gewesen. Dachte ich zumindest. Aber wie sagt man doch so schön: Irren ist menschlich. Nein, ganz ehrlich: Ich assoziierte mit Festivals immer einen Haufen verstrahlter und betrunkener Leute, die sich sonstige Pillen reingepfiffen hatten und zu immer monotonen Basstönen ihre Füße in den Boden stampften, während es vom Himmel erbsengroße Regentropfen trommelt. 

Geregnet hat es – klischeehafter Weise – natürlich auch auf dem KAMEHAMEHA Festival! Aber die Menschen dort waren alle sehr liebenswert und wenn ich jetzt daran zurückdenke, wie viele lachende, gut gelaunte Gesichter ich gesehen habe, die trotz Regen unter dem wolkenverhangenen Himmel ihre Hüften schwangen, wird mir wieder ganz warm ums Herz.

Ach ja ... Tanzen! Das ist pure Lebensfreude! Ich könnte den ganzen Tag nichts anderes tun - obwohl es zuweilen nur meine Füße sind, die in der Arbeit verräterisch unter meinem Schreibtischstuhl wippen ... sobald ich Zuhause bin, zapple ich allerdings zu einer gepflegten Runde Gute Laune Songs durch mein Zimmer. Bevorzugt im Schlafanzug und mit Haar-Bürste in der Hand -  als Mikrophon versteht sich. Irgendwo darf man die Klischees dann eben doch nicht auslassen. 

Apropos Klischees. Dieses Wochenende habe ich wirklich gemerkt, wie verdammt gut es tun kann, sich Neuem zu öffnen und seinen Horizont zu erweitern, bevor man seinen Kopf weiterhin in abstrusen Vorurteilen badet. Und immerhin: KAMEHAMEHA steht für "Energie, die Kraft der Mächte und Naturgewalten, die Vereinigung von Musik, Erlebnis Liebe und Freundschaft" - wie es regelrecht poetisch vom Veranstalter hieß. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil! Das Festival-Fieber hat mich gepackt und ich könnte gleich schon wieder meine Arme in die Luft schwingen, meine Beine zu einem munteren Shuffle verführen (warum wusste ich noch nicht mal, dass ich das kann?! #manlerntnieaus) und bis zum Morgengrauen in rhythmischer Ekstase durch Schlammpfützen grooven. 

Ich bin überaus dankbar, dass ich auf dem KAMEHAMEHA Festival zu jeder Gelegenheit mein Handy gezückt habe, um ein paar bewegte Bilder einzufangen und damit Momente, in denen das Leben vor GLÜCK pulsierte! 

Denn woraus besteht das Leben, wenn nicht aus Augenblicken? Manche klein, manche groß. Und doch sind diese Augenblicke das Einzige, was wir wirklich und wahrhaftig mit GLÜCK füllen können. Als wäre unser Leben ein Feld, das mit Liebe gedüngt werden muss, um schöne Blumen des GLÜCKS wachsen zu lassen, wobei jede einzelne, eine Erinnerung trägt, die uns immer wieder ein magisches Lächeln auf die Lippen zaubern kann. 

Und das möchte ich jetzt mit euch teilen und euch mitnehmen ins Wunderla – ähm auf das KAMEHAMEHA Festival 2016. Meinem ersten Festival. Das Festival, das mir für immer im Gedächtnis bleiben wird. 






Montag, 23. Mai 2016

Lebst du noch oder liebst du schon?



Ich möchte ja nicht, dass du dich angegriffen fühlst, aber ich muss jetzt schon mal ein ernstes Wort mit dir reden. Ich weiß schon - eigentlich total ungewöhnlich, weil ich dir sonst immer mit diesem überschwänglichen Lächeln begegnet bin und du, wenn du an mich gedacht hast, immer dieses quirlige, lächelnde und lachende Mädchen gesehen hast, das über Wiesen hüpfte und bei jeder Blume erstmal in Begeisterungsströme ausgebrochen ist.

Dass ich jetzt so spitz mit dem Finger auf dich zeige hat auch gar nichts damit zu tun, dass ich jetzt nicht mehr zwischen Blumen tanze oder mich völlig in ihrem himmlischen Duft verlieren kann. Ich versichere dir, dass ich dir gerade lediglich den Spiegel vorhalten muss, weil ich es Leid bin dir dabei zuzusehen, wie du das Leben das dir geschenkt wurde mit nicht mal halb so viel Liebe füllst, wie es von Anfang an für dich vorhergesehen gewesen ist.

Wir leben in einer Zeit in der d a s  E c h t e  immer mehr schwindet und L i e b e nur noch zu einem Wort degradiert wurde, das wir uns durch die Bilder aus Film und Fernsehen oder die Worte zwischen den Zeilen eines Buches zu definieren versuchen. Wir alle suchen das GLÜCK und die g r o ß e  L i e b e und doch haben wir Angst vor Nähe und davor uns vollkommen fallen zu lassen - was dann gemein hin als "Bindungsängste" betitelt wird.

Wir leben in einem Zeitalter in dem Dating Apps wie Lovoo und Tinder den Glauben an zufällige, romantische Begegnungen praktisch abgelöst haben und man zunehmend den Eindruck bekommt, dass jene Apps zum McDonalds der Liebe aufgestiegen sind ... Ja, "Fast Love" schmeckt köstlich, bereitet im Nachhinein aber tierisch Bauchschmerzen und lässt die Seele zu einem aufgedunsenen, überfetteten Ort der Selbtbestätigung anschwillen, was man sich dann nur schwer wieder abtrainieren kann. Und die Auswahl erst! Nimmt man sich lieber die 1-Euro-Angebote oder gleich ein ganzes Menü ... aber bitte zum Sparpreis echter Emotionen, denn die gibt man heutzutage ja lieber nur noch unter Vorbehalt heraus... V o r b e h a l t - ein Wort das w a h r e Liebe gar nicht zu buchstabieren versteht.

Hast du dich jemals gefragt, ob das was du als L i e b e bezeichnest wirklich diese eine allumfassende, nicht fragende, bedingungslose Liebe ist oder ob es lediglich das ist, was du von der Liebe erwartest? Ob du vielleicht nur ein M u s t e r lebst, dem du stetig versuchst gerecht zu werden, damit du von anderen Menschen akzeptiert wirst. Und so stolperst du von einem Klischee zum nächsten ohne überhaupt zu begreifen, dass du dich gerade selbst in jene Spirale geworfen hast, die dich natürlich immer wieder zur selben Feststellung führen wird - denn ja, wir Menschen haben einfach eine Neigung dazu, uns unsere Gedanken immer wieder selbst in der Realität zu bestätigen: "Ich verliebe mich immer in die Falschen!" Ach, was? Das liegt vielleicht daran dass du nicht wirklich die L i e b e lebst, sondern ein Muster. Und allein das Wort M u s t e r sieht es vor, das es sich immer und i m m e r wieder wiederholt!

Okay - Stop. Vielleicht ist das alles ein wenig zu viel auf einmal, auch wenn du bereits in dir spürst, dass es durchaus sein könnte, dass der Mensch mit dem du dein Leben teilst (oder bald teilen wirst) lediglich da ist damit d u dich besser fühlst, damit d u dieses Loch in dir stopfst oder schlimmer, damit d u etwas hast, auf das du Kontrolle ausüben kannst ... in beiden Fällen begibst du dich in eine ungesunde Abhängigkeit, auf die eigentlich nur Menschen abzielen, die sich über Jahre ganz beharrlich selbst aus dem Weg gegangen sind und dem Irrglauben erliegen, sie würden sich selbst helfen können, indem sie anderen helfen.

Zwei Dinge würde ich gerne klarstellen: Erstens wird es keinem Menschen da draußen jemals möglich sein die Gedanken und das Handeln eines anderen Menschen gänzlich zu beherrschen und Zweitens kann das Loch in dir nur von d i r  s e l b s t gestopft werden. Wo wir bei einem weiteren Irrglauben sind: Um das Gefühl der Liebe zu erzeugen b r a u c h e n wir einen a n d e r e n Menschen - falsch, wir brauchen nur uns selbst.

Ist dir eigentlich bewusst, dass diese L i e b e die du zu empfinden denkst d e i n e Emotion ist? Etwas das d u erschaffen hast und über das allein d u auch die Kontrolle hast? L i e b e ist etwas Wunderbares und niemals falsch oder schlecht am Platz, du solltest sie immer in deinem Herzen tragen und sie stets mit deinen Mitmenschen teilen. Wie kommt es, dass wir zu wahren Liebes-Invaliden mutiert sind, die sich lieber im Wandschrank ihrer Emotionen verkriechen als mit offenen Armen durch die Welt zu gehen? Wie kommt es, dass wir uns lieber hinter den Bildschirmen unserer Smartphones und Tablets verstecken, als einander im echten Leben anzulächeln? Eine Art Bequemlichkeit, ein neuer Trend? Wo ist das E c h t e, wo sind die g r o ß e n, die w a h r e n Gefühle geblieben, die dich glauben lassen, du könntest die ganze Welt erobern? Und wer möchte freiwillig auf dieses Gefühl verzichten und entscheidet sich lieber für den laprigen Liebes-Cheesburger, den es bei Tinder und Co. für billige Anmachsprüche zu erstehen gibt, anstatt sich an einem hochkarätigen 5 Sterne Liebes-Buffet ganz und gar und voller Verzückung satt zu essen - dort, wo die Luft schon nach Schokolade schmeckt und man Endorphine atmet?!

Aber wer bringt uns bei was Liebe wirklich ist, was sie tatsächlich bedeutet? Ich glaube mittlerweile, dass wir irgendwann anfangen müssen es für uns s e l b s t herauszufinden. Denn nur so können wir die Muster-Falle umgehen und entdecken was in uns schlummert. DU bist Liebe, du allein entscheidest, wie du damit umgehst und ob du sie im ersten Schritt an der einzig wahren Stelle investiert: dir selbst.

Klar haben wir auch schon Erfahrungen gemacht. Schlechte Erfahrungen. Wahrscheinlich jede Menge. Aber weißt du was? Unsere Erfahrungen definieren nicht (!) was uns in Zukunft passieren wird, es sei denn wir haben sie zu unserer Wahrheit auserkoren. Wer wirklich vorwärts kommen möchte, sollte also bei dem Muster "Immer die Falschen" erstmal die Scheidung einreichen und sich für eine bessere Geschichte entscheiden. Danke.

Überleg mal ... was lässt dein Herz fliegen? Was lässt die Luft für dich nach Schokolade schmecken, was lässt dich Endorphine atmen? Und dann beschäftige dich reichlich damit, sodass du fast platzen könntest vor GLÜCK und sie schließlich erkennst: die e c h t e, die w a h r e Liebe, ganz ohne Muster. Die Liebe, die einfach existiert ohne Fragen zu stellen, die bedingungslos da ist und niemals vergehen wird, weil Liebe das Einzige ist, was uns die Wunder wieder sehen lässt die uns umgeben. Die Liebe, die uns vorbereitet auf das Abenteuer, das sich Leben nennt, das durch sie, die w a h r e Liebe, so wundervoll werden kann, wie wir es uns noch nicht in unseren kühnsten Träumen ausgemalt haben.






Sonntag, 15. Mai 2016

Eine Extra Portion GLÜCK Bitte – Das Café GLÜCK in Fulda


Eigentlich sollte es ja mal Café "Frau Erdbär" heißen und hätte sich dieser Name durchgesetzt, hätten sich vielleicht nie unsere Wege gekreuzt und ich hätte nie in jenem liebevollen Ambiente platznehmen können, das mir von der ersten Sekunde ein Lächeln auf die Lippen zauberte.

Wie man von Frau Erdbär auf GLÜCK kommt? Ganz einfach: Erdbär war der Spitzname von Chefin Anna, die wohl eine Neigung zum leichten Erröten hatte oder vielleicht noch hat (ich habe sie zum Test nicht in Verlegenheit bringen wollen) und die mich mit einem strahlenden Lächeln begrüßt, als ich im Café GLÜCK platzgenommen habe. Ich muss gestehen – nicht ohne einen zufriedenen Seufzer, denn als echter GLÜCKSpilz kann man eben gar nicht genug bekommen von jenen fabelhaften Orten, die einem eine Inspiration nach der nächsten an die Hand geben. Inspirationen, die hier neben köstlichen Kuchen und feinen Getränken auch an den Wänden zu finden sind: denn wo das Auge auch hinsieht, kann es sich an fröhlichen GLÜCKSweisheiten wie „GLÜCK haben ist GÜCK, GLÜCKlich sein ist eine Kunst.“ erfreuen. Ich bin ganz in meinem Element ... und da ist es wieder, mein Dauergrinsen, für das ich nur den Kopf in eine andere Richtung zu drehen brauche, damit es wieder meine Lippen umspielt.

Seit Dezember 2013 macht das Cafe GLÜCK in der Friedrichstraße 20 in Fulda seine Besucher im wahrsten Sinne des Wortes GLÜCKlich. Neben dem reichhaltigen Angebot an schmackhaften Kuchen – die sogar das vegane Schlemmerherz höher schlagen lassen – findet man hier auch noch andere liebevoll benannte (und zum Teil ebenfalls vegane) Gerichte wie Frühstück GLÜCKSselig oder das vielversprechende Ciabatta GLÜCKSpilz, das natürlich augenblicklich mein Interesse geweckt hat.

Auch noch grundsympathisch: Eier, Milch und Fleisch kommen von ausgewählten Bauern aus der Region und wer hier eine Trinkschokolade bestellt, unterstützt automatisch ein Schimpansen Nothilfe Projekt in Afrika. Wer im Cafe GLÜCK verweilt, hat also fast schon ganz von alleine eine gute Tat vollbracht.  

Apropos gute Tat: Letztes Jahr verzichteten alle Mitarbeiter für einen Tag auf ihr Gehalt inklusive Trinkgeld. Der stattliche Erlös von 2830 Euro kam den Menschen in Nepal zu Gute, die dort von einem schlimmen Erdbeben heimgesucht worden waren. Von diesem vorbildlichen GLÜCKS-Engagement kann man sich glatt mal eine Scheibe abschneiden! 

Is(s)t man im Cafe GLÜCK also rundum GLÜCKlich? Ja! Und nicht nur Schlemmen ist hier angesagt! Es gibt auch zahlreiche individuelle DIY Produkte, die in schönen Regalen bestaunt und bei Liebe auf den ersten Blick auch gekauft werden können. Viele von ihnen greifen natürlich wieder das Thema GLÜCK auf, wie zum Beispiel kleine GLÜCKSschweinchen aus Stoff, von denen eins natürlich auch gleich ganz dringend ins GLÜCKnest mitmusste. Und ich glaube, bis jetzt hat es mir schon ganz viel GLÜCK gebracht!

Fazit: Das charmante, vorwiegend in weiß gehaltene Interior des Café GLÜCKS lädt wirklich zum Seele baumeln lassen ein. Nur am Wochenende sollte im Vorfeld ein Tisch reserviert werden, da der Andrang recht hoch ist. Dann kann aber ganz gemütlich zwischen den vielen schönen, von Hand mit GLÜCK bestickten Kissen verweilt werden. Alles was dann noch fehlt, ist eine Bestellung. Und die ist mir von Anfang an absolut klar:  Eine extra Portion GLÜCK bitte! Und zwar zum Hieressen!



























Sonntag, 8. Mai 2016

Danke Mama!



Danke Mama. Durch dich bin ich in diese wundervolle Welt gekommen und habe damit die Chance bekommen das Allerbeste in mir zu entdecken und diese meine Reise anzutreten, auf der ich schon so vielen magischen Dingen begegnet bin. 

Du hast mich gelehrt, meine Augen offen zu halten, zwischen den kleinen Felsen, Steinen, pelzigem Moos und Bäumen nicht nur den Wald des Lebens zu sehen, sondern ein zauberhaftes Reich, in dem mir Kobolde nachts meine Nasenspitze kitzeln und Paradiesvögel mit den zartesten Gesängen locken - oder was auch immer ich dort Magisches entdecken möchte.

Dadurch hast du mir dabei geholfen der Mensch zu werden, der ich heute bin. Ein Mensch der immer nach dem Wunderbaren sucht und niemals damit aufhören wird, selbst im größten Schlamm nach Sumpfblumen Ausschau zu halten.

Danke Mama. Durch dich habe ich gelernt, dass es okay ist ich selbst zu sein - nein, dass es das B e s t e  ist, was ich tun kann - dass Lachen und Liebe mehr bedeuten, als Weinen und Hass. Danke, dass du mich immer darin bekräftigt hast an der Schönheit meiner Träume festzuhalten, ob nun mit einem stummen Lächeln oder ganz klar gerade hinaus. Dadurch habe ich den Mut entdeckt stets auf dem Weg der Hoffnung zu tanzen, Pfützen des Zweifels zu überspringen und selbst im Regen der Ohnmacht zu steppen.

Und so singe ich mein Lied, manchmal laut, manchmal leise. Danke Mama. Danke, dass du mir dabei geholfen hast einen Rhythmus zu finden, der zu der Farbe meines Herzens passt. Der mich optimistisch durchs Leben trägt und meine Seele über Hürden springen lässt, von denen ich zu Anfang vielleicht gedacht habe, sie wären nicht zu überwinden.

Mama. Wusstest du, dass die schönste Melodie in meinen Ohren, die deines Lachens ist?

Weil du d a  bist, möchte ich zu dem Menschen werden auf den du stolz sein kannst. Und danke Mama, dass ich weiß, dass ich dazu noch nicht eimal etwas machen muss, dass es reicht zu e x i s t i e r e n um bereits ein Wunder zu sein. Für mich bist du das Größte von allen.

Du hast mich vor allem Schlechten beschützen wollen, dich wie eine Löwin stark gemacht, hast mir nie das Gefühl gegeben, dass mir etwas fehlt, weil es für uns immer schon genug war einander zu haben.

Egal wie viel oder wie wenig wir hatten, wir waren immer die Königinnen unseres Lebens, in deren Schatzkammern Berge voller Liebe glitzern, die wir nicht geizig herausgeben. Du hast mich gelehrt meine Tore immer offen zu halten und darauf zu vertrauen, dass Liebe immer stärker und größer sein wird als jeder Versuch sie zu unterdrücken.

Danke Mama. Danke für deine Liebe und die vielen Geschichten, mit denen du mich in den Schlaf des Vertrauens gesungen hast. Du bist meine Heldin und wirst es immer sein. Egal wo ich bin und egal wo du bist, mein Herz schlägt im Takt deines Atems weiter.

Danke Mama.



Sonntag, 1. Mai 2016

Ein GLÜCKliches Insta-Blogger Treffen in Fulda


Wenn aus Instagram Bildern plötzlich echte Menschen werden, dann ist das schon eine ganz feine Sache. Besonders, wenn sich diese Menschen dann auch noch als wahre Goldschätze entpuppen und man von der ersten Sekunde an das Gefühl hat, man würde sich schon ewig kennen. So ging es mir vor etwa zwei Wochen, als ich die Geborgenheit meines GLÜCKSnests verließ und mich der nächste Zug nach Fulda brachte. Dort sollte ich auf acht wundervolle Frauen stoßen – allesamt Instagramblogger – die mit ihrer Offenheit und Wärme jedem von euch da draußen auch ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hätten! Nix da oberflächlicher Firlefanz und Modepüppchen! Diese Frauen sind Frauen mit Herz und ich bin richtig stolz darauf sie kennengelernt haben zu dürfen!

Ihr könnt euch uns als verrücktes, Endorphine versprühendes, Iphone schwingendes, leicht überdrehtes GLÜCKSrudel vorstellen, das alle Blicke auf sich ziehend durch Fuldas Innenstadt getourt ist. Es wurde gesungen, gelacht und natürlich auch ganz viel geredet!

Ach meine Lieben - Ich habe wie so oft wieder begriffen, dass es so gut sein kann die Gewohnheit seines Alltags zu verlassen und sich direkt ins Leben zu stürzen – was kann auch passieren? Im schlimmsten Fall wird eine Erfahrung draus und diese war eine ganz Wundervolle!  Investiert euer Geld so oft es geht in Erlebnisse und nicht in materielle Dinge – denn Erinnerungen bleiben, wenn wir das möchten – für die Ewigkeit und haben kein Verfallsdatum. GLÜCK auf Abruf sozusagen! Und deshalb habe ich seit Ewigkeiten auch mal wieder meine Kamera geschwungen und ein kleines FMA gedreht, das euch hoffentlich ganz und gar verzaubern wird!



Dienstag, 12. April 2016

Warum's nicht immer GLÜCK sein kann


Ich glaube, ich habe noch nie solange gezögert meinen virtuellen Stift in die Hand zu nehmen, um ein paar Worte wie Konfetti in die Luft zu werfen, damit ihr euch an ihren schillernden Farben erfreuen könnt. Für gewöhnlich ist mein Letterkonfetti dann auch so bunt und beflügelnd, dass ich euch damit immer ein Lächeln auf die Lippen zaubere. Was aber, wenn es statt farbenfrohen Partyfitzelchen plötzlich richtige Regentropfen sind, die sich kühl und nass auf eure Schultern legen - also geradezu unangenehm sind? 

Ihr versteht also, warum ich versucht habe diese Thematik so lange es geht vor mich hinzuschieben, auch wenn wir diese Zeiten alle kennen, in denen wir vielleicht nicht mit einem breiten Dauergrinsen durch die Gegend hüpfen und selbst unschuldigen Passanten am liebsten gleich mit einem übermutigen "Das Leben ist schön!" in die Arme springen würden. Okay ... also ... so schwer es mir auch fällt, aber irgendwann muss ich doch auch mal über das UnGLÜCK sprechen, oder? Aber ist euch etwas aufgefallen? Selbst im Wort UnGLÜCK steckt noch GLÜCK und ich möchte euch im Folgenden verraten, was genau es damit auf sich hat - denn echte GLÜCKSpilze tanzen auch im Regen und nicht nur unter bunten Konfettiwolken!

Meine GLÜCKSmama hat mir das mal so erklärt - auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht etwas schräg klingen mag - aber stellt euch doch einfach mal vor, dass ihr in Wirklichkeit eigentlich gar nicht eine, sondern zwei Personen seid. Ja ich weiß - schräg! Aber ich habe euch ja gewarnt! Und ich verspreche euch, dass ihr, wenn ihr jetzt bei mir bleibt, etwas Großartiges gewinnen könnt, das nicht mehr und nicht weniger als pures ... na? Natürlich GLÜCK ist! 

Zwei Personen also. Die eine davon kennt ihr schon, sie ist das liebenswerte Wesen, mit dem ihr euch tagtäglich auseinandersetzt und von dem ihr bis jetzt wahrscheinlich gedacht habt, dass es ganz allein mit seinen Sorgen und Ängsten ist - und die andere Person? Die möchte ich euch jetzt gerne vorstellen. 

Tatsächlich schleicht sie sich allerdings stets mit einem erhobenen Zeigefinger heran, um euch zu picksen - und zwar dort, wo es weh tut, sehr weh! Das macht sie nicht etwa, um euch eins auszuwischen, sondern vielmehr, um euch darauf aufmerksam zu machen, dass ihr auf dem Fluss eures Lebens gerade fleißig in die falsche Richtung paddelt. 

Klar, das heißt nicht, dass das nicht nervig ist und dass einige unter uns für dieses zweite Ich wahrscheinlich auch nicht unbedingt die größte Sympathie hegen. Denn wenn uns Dinge passieren, die uns nicht gefallen, die uns gar traurig machen, dann ist sie dafür verantwortlich, um uns das klar und deutlich ins Gesicht zu schreien: "Das ist nicht das, was du willst!" Und zwar gefühlte 100000 Mal - bis wir es endlich verstanden haben. Sie bringt uns zum Weinen, vielleicht werden wir auch mal heimlich in unser Kissen boxen oder in Endlosschleife und ohne ersichtliche Orientierung durch die Straßen rennen, wobei die Laufschuhe und die sportliche Kleidung ein Alibi dafür sind, dass wir ja eigentlich nur "ein paar Kalorien verbrennen wollen" wenn es doch eigentlich unsere Wut ist, die endlich verschwinden soll. Und so sehr diese zweite Person - nennen wir sie Trübe Trude - uns auch auf den Wecker geht, sollten wir uns dringend daran machen uns mit ihr anzufreunden, denn das ist der einzig mögliche Weg sie loszuwerden! 

Trübe Trude ist die nörgelnde kleine Schwester, die einen Hang dazu hat uns auf jede möglichst schmerzhafte Art und Weise darauf aufmerksam zu machen was nicht passt, damit wir dadurch nur umso deutlicher erkennen können, was uns wirklich GLÜCKlich macht. Und meistens macht sich die Trübe Trude durch negative Gedanken und Emotionen bemerkbar - diese sind ihre Alltagskleidung. Wenn Trude allerdings besonders gemein ist, steckt sie uns sogar mit einer fiesen Grippe an oder lässt es unseren Körper durch Appetitlosigkeit und andere unfeine Merkmale wissen, dass wir nicht "brav" gewesen sind und uns als unangenehmes Resultat in eine Richtung bewegen, die wir nicht wollen, was uns wiederum physische wie psychische Schmerzen bereiten kann. 

Ihr fragt euch vielleicht, warum ich das gerade mit so einer Distanz sehe - weil ja auch eine Trübe Trude ein Teil von uns ist. In der Tat ist sie das irgendwie, aber sie ist trotzdem nicht Teil unseres eigentlichen, größeren, wundervollen Ichs, dass einfach nur GLÜCKlich sein möchte. Und trotzdem ist Trude unfassbar wichtig, weil wir durch sie erst wirklich erkennen, was wir tatsächlich wollen, indem sie uns so vehement klar macht, was wir eben NICHT wollen. Eigentlich sollten wir ihr danken, denn ihren Job macht sie immer gründlich und sie wird uns so lange darauf aufmerksam machen, dass wir unGLÜCKlich sind, bis wir uns bewusst dafür entscheiden es nicht mehr zu sein. 

Anfreunden mit Trude? Das wäre eigentlich fast nicht genug, ich setzte noch eine Schippe drauf: Wir sollten sie LIEBEN! Und weil sie unsere kleine Schwester ist, kann das doch gar nicht so schwer sein, oder? Okay, ich sehe in dieser Sekunde einige ungläubig die Augen rollen und denken "Wie kann ich bitte anfangen etwas zu lieben, dass mich so auf die Palme bringt?" 

Die Antwort ist simpel: Wir können sie erst dann wirklich loslassen, wenn wir ihr gegenüber keinen Groll mehr empfinden, weil wir Trude für gewöhnlich nicht mögen, wenn sie die Oberhand gewinnt. Wenn wir sie aber lieben könnten, dann würde uns ihre Anwesenheit kein Unbehagen mehr bereiten, sie verliert die Macht über uns und ist irgendwann gar nicht mehr da. Jedenfalls wird es keine Rolle mehr spielen, ob sie da ist oder nicht weil es keinen Unterschied macht, da wir durch die Liebe die wir für sie empfinden gelernt haben mit ihr umzugehen. Ein altes Sprichwort besagt, dass es die größte Kunst ist sich selbst zu besiegen - indem wir den negativen Gedankenschwall Lebewohl sagen und uns mit ganzem Bewusstsein wieder all jenen Dingen zuwenden die sich gut anfühlen und uns GLÜCKlich machen. 

Wir können es auch so drehen: Erst wenn unsere Trübe Trude merkt, dass wir unsere alte Größe, unser Licht - das was wir eigentlich sind - zurück gewonnen haben, kann sie gehen und uns ganz uns selbst und unserem wohlverdienten GLÜCK überlassen.