Sonntag, 5. August 2012

Spieglein, Spieglein an der Wand - Hinter den Kulissen von "Tres Muertos" Part I


"Mirror, Mirror on the wall, who is the fairest of them all?" - eins kann ich euch versprechen IHR seid es, nachdem Tanja Gravina mit euch fertig ist, die mit ihren Pinseln, Pasten und Farben sanft über euer Gesicht streicht, als würde sie gerade den nächsten Leonardo da Vinci in höchster Vollendung fertigstellen, eine neue Mona Lisa erschaffen, die uns dann mit einem strahlenden Lächeln bestätigt "Yes, I'm the fairest of them all!"
Ich muss es ja wissen, denn ich bin selbst in den Genuss einer ihrer - man kann es schon gar nicht mehr anders sagen - angenehmen Gesichtsmassagen gekommen.
Eine Zusammenarbeit mit Tanja ist nicht nur äußerst entspannend, sondern auch überaus sympathisch und wenn es nicht gerade die Schminke verwischt, darf sogar ausgelassen gelacht und gescherzt werden. Dies geschah am 19. Juli im Zuge des "Tres Muertos" Werbedrehs, dessen abenteuerliche Geheimnisse hier Stück für Stück entlüftet werden.
Doch der rote Teppich ist schon ausgerollt, Schaulustige haben sich bereits die besten Plätze reserviert und können nun für einige besondere Augenblicke einen Blick auf Tanja werfen, meiner ganz persönlichen Maskenfee des oben genannten Tages. Exklusiv gewinnen wir Einblicke in ihr Leben und decken auf, wie es ist als Make-up Artist zu arbeiten! Holt also eure Kameras rauf, sortiert eure Stifte und Autogrammkarten neu, klatscht ordentlich Beifall denn - ja! - soeben wird die Tür einer schillernden, schwarzen Limousine geöffnet und heraus kommt - na? - richtig! Tanja Gravina! Aus der Menge, bewaffnet mit äußerst spitzen Ellenbogen, dem Willen zum Sieg und einem dicken Grinsen, das zumindest jeden männlichen Reporter-Konkurrenten in einem Umkreis von geschätzten fünf Metern augenblicklich entwaffnet, kämpft sich das Glückspilz-Kind Naoma Clark höchst persönlich - und weil es immer so viel Glück hat, ist es bald an vorderster Front und kann der edlen Dame aufgeregt das bereits auf Hochtouren laufende Diktiergerät unter die Nase halten. Und? Neugierig was ich herausgefunden habe? Dann lasst es euch auf der Zunge zergehen:

Tanja: "Ich glaube es ist der Traum sehr vieler sein Hobby zum Beruf zu machen! Und ich kann mich wirklich sehr glücklich schätzen, dass ich die Möglichkeit hatte diesen Weg einzuschlagen! Ich besuche gerade eine Make-up Artist School in Hamburg, die wahnsinnig viel Spaß macht - doch sie hat auch ihre Macken, eine davon ist zum Beispiel die Tatsache, dass sie sehr kostenspielig ist. Doch wenn man den Willen dazu hat, lernt man dort jeden Tag viel Neues - der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt und das ist toll! Leider ist der Markt an Make-up Artists völlig überlaufen - ganz oft auch von Leuten, die gar keine Ausbildung oder Ähnliches gemacht haben. Man braucht sich darüber nicht wundern, denn eine Ausbildung ist, wie bereits erwähnt, sehr teuer. Darüber hinaus ist das Teamwork oft ein Problem - in der Regel heißt es "Dann kommt halt niemand" anstatt die Kollegin/den Kollegen zu fragen, ob diese vielleicht den Job übernehmen kann. Aber wie sagt man doch so schön? Ausnahmen bestätigen die Regel!
Ich habe schon an vielen Projekten mitgearbeitet - angefangen bei der Maske im "Mittleren Theater". Nach einer engen Zusammenarbeit mit einer Fotografin, immerhin ein dreiviertel Jahr lang, bin ich nach Hamburg gezogen. Dort habe ich mit mehreren Designern zusammen gearbeitet und bei einigen Kurzfilmen und Photoshootings mitgewirkt. Sogar beim Thalia Theater in der Gaußstraße Hamburg durfte ich schon meine Künste unter Beweis stellen - das war ein wirklich einmaliges, wundervolles Erlebnis! Mit demselben Stück haben wir dann auch beim "Kaltstart" - Festival mitgemacht. Bei all den Projekten ist es manchmal schwierig den Überblick zu behalten, doch im Moment  konzentriere ich mich vorrangig darauf meine Schule erfolgreich zu beenden. Urlaub muss natürlich auch mal drin sein: den ganzen November über werde ich zum Beispiel meine Familie in Brasilien besuchen - wenn ich da einige Jobs an Land ziehen sollte, sage ich natürlich auch nicht nein. Trotzdem habe ich vor meine Arbeit erst einmal in Deutschland auszuüben. Wenn die Schule fertig ist, werde ich hier, wie ich hoffe, richtig durchstarten. Als Ausgleich neben dem Beruf zeichne ich für mein Leben gerne. Außerdem habe ich bereits zehn Jahre lang Volleyball gespielt - wenn die Zeit es zulässt, werde ich das sicherlich bald wieder tun. Gute Bücher sind natürlich auch ein absolutes Muss - ich denke dabei an  "Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers."

Glückspilz: "Wie jetzt, echt ?!?! Das ist mein absolutes LIEBLINGSBUCH!!!" (Lachen) "Du warst mir von Anfang an überaus sympathisch!"

Anja: (Lacht) "Und, nun ja - dann treffe ich mich noch sehr gerne mit meinen Freunden!"

Glückspilz: (übereifrig)  "Wir sollten uns mal treffen ...!"

Der Trubel wird mehr, Paparazzo springen vor mich, Ihre Bodyguards versperren mir die Sicht und hinfort ist Tanja Gravina, die mich mit einem Lächeln zurück lies und einem Gefühl tiefer Bewunderung, das ich für jeden Menschen hege, der begriffen hat: "Träume werden wahr, man muss nur den Mut haben ihnen zu folgen!" (- Walt Disney)

Ich sage Danke, liebe Tanja, für die Zeit die du mir - uns allen - entgegengebracht hast!
Es war ein wahrliches Vergnügen dich kennen zu lernen und ich hoffe, dass wir in naher Zukunft wieder zusammen arbeiten können. Dann ist meine ganz persönliches Exemplar von "Die Stadt der träumenden Bücher" vielleicht auch mit im Gepäck und wir zwingen vorbeistreuende Schauspieler, die gerade nichts zu tun haben, dazu uns daraus vorzulesen!!!

Für deinen weiteren Werdegang alles Gute, viel Erfolg und natürlich: ganz viel Glück!

Und für euch, Ihr Lieben, meine treuen Freunde, meine optimistischen Wegbegleiter, Protagonisten der positiven Geschichte, die wir hier alle erzählen wollen - habt ein wundervolles, sonniges Wochenende!

auf bald, mit weiteren Enthüllungen im Gepäck! xx N














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